
Auch im Juni hatten wir wieder 10 Einsätze, von welchen wir Ihnen hier
kurz berichten möchten.
Donnerstag, den 07.06.07 ( Fronleichnam ) 10:58 Uhr Öl auf Gartenteich
( Taunusstraße )
Über den kleinen Dienstweg ( Telefon ) wurden wir an diesem Morgen von der
Leitstelle zum Feuerwehrhaus gerufen.
Es galt einen , in der Nacht zuvor
durch Altöl verschmutzten Gartenteich, von seiner schmierigen Last zu befreien.
Die Wasseroberfläche wurde mehrmals mit Ölbindemittel abgestreut und das
kontaminierte Ölbindemittel abgeschöpft. Nachdem somit das gröbste Öl beseitigt
war, übernahm der Eigentümer die restlichen Reinigungsarbeiten und wir konnten
den Einsatz beenden. Das kontaminierte Ölbindemittel wurde anschließend
im Sammelbehälter auf der Hessenaue entsorgt.
Donnerstag, den 07.06.07 ( Fronleichnam ) 20:49 Uhr Wasser im Keller
( Beßheimer Gärten )
Durch einen defekten Gartenschlauch war es in einem Wohnhaus zur Überflutung
mehrerer Kellerräume gekommen. Hier wurden wir ebenfalls via Telefon gerufen.
3 Einsatzkräfte und unser Permanentsauger konnten hier den betroffenen Hauseigentümern
wieder zu einem halbwegs trockenen Keller verhelfen.
Samstag, den 09.06.07 10:58 Uhr Ölspur ( Fischergasse / Ecke Hauptstrasse
)
Auch bei diesem Einsatz wurden wir vom Verursacher über Telefon alarmiert.
Durch einen Motorschaden war es in diesem Bereich zum Austritt von Motoröl
aus einem Fahrzeug gekommen. In bekannter Weise wurden die Verunreinigungen
abgestreut und die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer genommen. An diesem
gut 30 minütigen Einsatz waren 2 Kameraden mit einem Fahrzeug beteiligt.
Dienstag, den 12.06.07 14:42 Uhr Kellerüberflutungen ( Luise - Büchner-
/ Agnesweg )
Hier war es nach einem heftigen Gewitterregen zur Überflutung von Kellerräumen
gekommen. Mit der Tauchpumpe und zwei Permanentsaugern konnte den Hausbesitzern
bei der Schadensbegrenzung geholfen werden. An beiden Einsatzstellen waren
insgesamt 8 Kameraden mit 2 Fahrzeugen im Einsatz.
Mittwoch, den 13.06.07 16:00 Uhr Beseitigung von Eichenprozessionspinnern ( Tannenweg )
Unser "gefährlichster Schmetterling", wenn man so will, ist der als Falter
recht unscheinbar grau gefärbte Eichen -Prozessionspinner, dessen Raupen
hingegen durch die langen, tastempfindlichen Haare auffallen, und noch mehr
wegen den Brennhaaren gefürchtet werden. Die Berührung mit diesen giftigen
Härchen führt zu einem juckenden Hautausschlag, der nach einigen Tagen,
ähnlich den Mückenstichen, in der Regel wieder verschwindet. Auf jeden Fall
muss ein Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten vermieden werden. Die Raupen
leben gesellig in Gespinsten, welche vorwiegend unterhalb von Astgabeln
am Stamm älterer Eichen angelegt werden. In der Nacht wandern die Raupen
eine nach der anderen, jeweils durch gegenseitige Haarberührung Anschluss
suchend, in langen Prozessionen (Name!) zu den belaubten Zweigen. Bei Massenvermehrungen
formieren sich so meterlange, mehrreihige Raupenströme, die auf der Suche
nach Nahrung auch zwischen den Bäumen eine längere Strecke zurücklegen können.
Achtung ! Auch alte, verlassene Gespinste sind mit den darin verwobenen
Raupenhäuten (inklusive Brennhaaren) unter Umständen noch jahrelang gefährlich!
Um diese ( mit mehreren hundert Raupen ) bewohnten Gespinste zu entfernen,
wurden unsere Insektenspezialisten über das Ordnungsamt angefordert. So
galt es am Parkplatz des Kindergarten Tannenweg an zwei Bäumen gleich mehrere
solcher Ansammlungen zu vernichten. In Schutzanzügen und mit Atemschutzmasken
wurden die Gespinste erst mit Haarspray besprüht ( hierdurch wird ein Wegfliegen
der giftigen Härchen verhindert ) und dann mit einem Gasbrenner am Baum
verbrannt. Die Reste wurden dann abgenommen und entsorgt. So wurde in gut
einer Stunde mit 2 Einsatzkräften die Gefahr für die Kinder und Parkplatzbesucher
im Tannenweg gebannt. Hierzu noch folgende Anmerkung: Die Feuerwehr Trebur
wird in solchen Fällen ( wie auch bei Wespen ) nur bei akuter Gefahr und
Gefährdung tätig. Solche Einsätze sind kostenpflichtig ! Sollten Sie in
Ihrem Garten ebenso ein Gespinst in einer Eiche feststellen, so meiden Sie
diesen Bereich.
Donnerstag, den 14.06.07 17:00 Uhr Alarmierung durch Brandmeldeanlage
( Heimatmuseum )
Durch einen Blitzeinschlag wurde die Brandmeldeanlage im Heimatmuseum beschädigt
und löste einen Feueralarm aus. Bereits 4 Minuten nach der Alarmierung über
die Leitstelle, war unser Einsatzleitfahrzeug vor Ort und konnte Rückmeldung
machen. Da sich die Anlage nicht mehr zurückstellen ließ, wurde über den
Hausmeister die Servicefirma geordert und wir konnten bereits 5 Minuten
später das Objekt wieder verlassen.
Freitag, den 15.06.07 14:27 Uhr Ausgelaufenes Hydrauliköl ( Nauheimer
Str. )
Beim Entladen eines LKW ist an dem mitgeführten Gabelstapler ein Hydraulikschlauch
geborsten. Die Einsatzstelle mußte mit mehreren Säcken Ölbindemittel abgestreut
und eingearbeitet werden. Da eine erhebliche Unfallgefahr für alle Verkehrsteilnehmer
und Einsatzkräfte bestand, wurde die Straße bis zur Beendigung der Sicherungsmaßnahmen
durch uns gesperrt. Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurde eine Kehrmaschine
der Straßenmeisterei aus Darmstadt geordert. Bis zum Eintreffen der Kehrmaschine
übernahm die Polizei die Verkehrssicherung und wir konnten die Einsatzstelle
wieder verlassen. Die Gefahrenstelle wurde dann durch den Bauhof ausgeschildert.
An diesem schmierigen Einsatz waren 8 Kameraden mit 3 Fahrzeugen über 1,5
Stunden beschäftigt.
Sonntag, den 17.06.07 03:36 Uhr Anforderung Wärmebildkamera (L 3040 Astheim - Bauschheim )
Nach einem Verkehrsunfall auf obiger Straße wurde die Wärmebildkamera durch
die Polizei angefordert. Da an diesem Morgen ein schwerbeschädigtes Fahrzeug,
welches sich überschlagen hatte, auf einem Feld neben der Strasse lag und
kein Insasse anzutreffen war, ging man davon aus, dass der oder die Unfallbeteiligten
unter Schock standen und evtl. verletzt das Fahrzeug verlassen hatten. So
wurde die Wärmebildkamera über die Polizei angefordert. Die Feuerwehr Astheim
war bereits vor Ort und leuchtete die Einsatzstelle aus. Nachdem der nähere
Bereich der Unfallstelle mit der WBK abgesucht wurde, kam noch ein Polizeihubschrauber
mit WBK zur Unterstützung hinzu. Da eine Überprüfung aus der Luft wesentlich
effizienter ist als auf dem Boden, konnten wir den Einsatz bereits um 04:10
Uhr wieder beenden.
Donnerstag, den 21.06.07 07:20 Uhr Wassereinbruch in Wohnhaus ( Friedrich
Ebert Str. )
An diesem Morgen war es wieder mal ein Gewitterregen, welcher einem Hausbesitzer
erheblichen Wasserschaden bescherte. Durch eine verstopfte Abflussrinne
der Dachentwässerung war Regenwasser über das Dach in die Wohnungen gelaufen.
Mit der Steckleiter vom LF 16 wurde kurzerhand das Abflußhindernis beseitigt
und so größerer Wasserschaden verhindert. An dieser nassen Morgengymnastik
waren 6 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen beteiligt.
Ansonsten wurden im vergangenen Monat noch 2 Brandschutzunterweisungen der
Kindergärten Tannenweg und Pusteblume, sowie eine Feuerlöscherübung mit
dem DRK OV - Trebur durchgeführt. Am "Spass und Nass" sowie am 61. Kreisfeuerwehrtag
in Groß - Gerau teilgenommen und unser Wissen in 4 Unterrichtsabenden gestärkt.
Mit dieser kurzen Übersicht des Einsatzgeschehens im Juni 2007 verbleiben
wir
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