
Auch der zweite Monat des neuen Jahres ging nicht ohne Einsätze an uns vorbei. So verzeichneten wir 4 Einsätze, von welchen wir Ihnen hier berichten möchten.
Dienstag, den 06.02.07 20:21 Uhr Zimmerbrand nach Implosion eines Fernsehgerätes im Seniorenwohnheim Trebur
An diesem Abend wurden wir während unserer theoretischen Ausbildung über Meldeempfänger und Sirene innerhalb weniger Augenblicke von der Theorie in die Praxis versetzt.
Bedingt durch diesen Umstand gelang es uns binnen 3 Minuten nach Alarmeingang bereits mit 2 Fahrzeugen die Einsatzstelle anzufahren.
Nach kurzer Erkundung und Befragung der Hausbewohner wurde festgestellt, dass in einer Wohnung im 3 OG. ein Fernsehgerät implodiert sei und einen Zimmerbrand auslöste.
Der Angriffstrupp vom LF 16 ging mit einem C - Rohr und unter schwerem Atemschutz in die stark verrauchten Bereiche des 3 OG. vor und leitete die Brandbekämpfung in dem betroffenen Zimmer ein. Zeitgleich wurde unser Hochdrucklüfter am Treppeneingang aufgestellt und somit der Treppenraum und die stark verrauchten Flurbereiche im 3 OG. belüftet.
Ein zweiter Atemschutztrupp überprüfte die offenen Bereiche auf evtl. hilflose Personen. Weitere Atemschutzgeräteträger standen in Bereitschaft.
Da der Brand auf die betroffene Wohnung eingeschränkt wurde und keine Gefahr für die darunterliegenden Stockwerke bestand, brauchte das Gebäude nicht evakuiert zu werden und die Bewohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde der Brandraum mit der Wärmebildkamera abgegangen und die Brandreste auf den Balkon verbracht.
Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde die Wohnung durch uns verschlossen und der Schlüssel dem Hausherrn ( Bürgermeister ) übergeben.
Im Einsatz waren:
Die Feuerwehr Trebur mit 17 Einsatzkräften
Die Feuerwehr Geinsheim mit 12 Einsatzkräften
Die Feuerwehr Astheim mit 11 Einsatzkräften,
sowie die Helfer des DRK OV Trebur und des Rettungsdienstes
der GMBI , weiterhin sein Stellvertreter, sowie die Feuerwehr GG mit der Drehleiter und ein Mitarbeiter des BSAD Groß - Gerau, welche automatisch bei solchen Meldebildern mitalarmiert werden.
Anzumerken bleibt folgendes:
Durch das vorbildliche Verhalten der Bewohner des Seniorenheimes ist es zu keinerlei größeren Personenschäden gekommen; lediglich die betroffene Bewohnerin wurde zur Vorsorge vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Mittwoch, den 14.02.07 13:38 Uhr Auslaufende Flüssigkeiten nach Verkehrsunfall L 3012
Hier war es nach der Kollision von 3 Fahrzeugen zu einem Austritt von Betriebsstoffen gekommen. An einem Fahrzeug wurde sicherheitshalber die Batterie abgeklemmt. Die Unfallstelle wurde durch uns grob gereinigt und das auslaufende Öl mit Bindemittel abgestreut. Nach den erfolgten Sicherungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Strassenmeisterei übergeben. An diesem Einsatz waren 5 Kameraden mit 2 Fahrzeugen für Ihre Sicherheit unterwegs.
Samstag, den 17.02.07 19:31 Uhr Gefahrguteinsatz des GABC Zuges ( Chemiebetrieb in Biebesheim )
Nach einem Störfall in einem Chemiebetrieb wurde unsere Spezialistengruppe mit dem GW - Mess nach Biebesheim geordert. Diese brauchten jedoch nicht mehr tätig zu werden, da der Stoff zwischenzeitlich durch das betriebseigene Labor analysiert und zugeordnet wurde. Nach Rücksprache mit der örtlichen Einsatzleitung konnte unsere Gruppe die Unglückstelle bereits eine halbe Stunde später wieder verlassen.
Montag, den 19.02.07 13:12 Uhr Unfall mit eingeklemmter Person L 3012 ( Hessenauer Kreuz )
Wieder wurden wir über Meldeempfänger und Sirene zum Einsatz gerufen. Genau nach unserer AAO ( Alarm - und Ausrückeordnung ) wurden wir gemeinsam mit den Einsatzkräften von Geinsheim alarmiert. Der VRW und der Einsatzleitwagen waren bereits 4 Minuten nach Alarmierung unterwegs zur Unfallstelle; das TLF folgte wenige Augenblicke später. Bei unserer Ankunft an der Einsatzstelle waren die Kameraden aus Geinsheim schon vor Ort und kümmerten sich bereits um die verunfallten Personen. Hierdurch wurde unser Einsatz nicht mehr
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