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Auch im September hatten wir wieder einige Einsätze, von welchen wir Ihnen hier kurz berichten möchten.

Samstag, den 09.09.06 13:13 Uhr Brandmeldereinlauf DEA Tanklager Raunheim

Über Meldeempfänger wurden wir an diesem Samstagmittag zum Gerätehaus gerufen. Bedingt durch das Meldebild ( Brennt Tank 114 neben A3 ), wurden durch die Leitstelle Groß - Gerau erhebliche Rettungskräfte aus dem Nordkreis zusammengezogen. Nach dem SAP Tanklager ( Sonderalarmplan ) wurden auch wir nach Raunheim geordert. Zur Sicherstellung des Brandschutzes der Stadt Raunheim wird die dortige Feuerwache durch Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Trebur und Nauheim besetzt, da die örtlichen Kameraden im Tanklager eingebunden sind. Mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12) wurde das Gerätehaus Raunheim angefahren, wo zeitgleich die Kollegen aus Nauheim eintrafen. Wie sich bei der Ankunft in Raunheim herausstellte, handelte es sich um eine groß angelegte Übung. Während unserer Bereitschaft wurden wir zweimal zu Einsätzen im Stadtgebiet gerufen. Dies war einmal ein Brandmeldereinlauf in einer Spedition und ein brennender PKW in der Innenstadt. Auch diese beiden Einsätze waren im Rahmen der Großübung ebenfalls Bestandteile des Übungsszenarios. Nachdem die Feuerwehr Raunheim ihre Fahrzeuge wieder bestückt und beladen hatte, konnten wir um 17:11 Uhr unsere Einsatzbereitschaft aufheben und die Rückfahrt antreten.

Montag, den 11.09.06 11:26 Uhr Katze auf Baum (Mozartstraße)

Auch hier wurden wir wieder über Meldeempfänger zum Einsatz alarmiert. Diesmal war es die altbekannte Katze im Baum, welche in großer Höhe jammerte. Unter Zuhilfenahme der 3-teiligen Schiebeleiter und Sicherung des steigenden Kameraden mittels Absturzsicherung, konnte das Tier bis in den obersten Teil der Krone verfolgt werden. Eine Rettung wurde dann nicht mehr nötig. Nachdem es nicht mehr weiter nach oben ging, kletterte die Katze auf der Rückseite des Baumes wieder nach unten. An dieser Aktion waren 6 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen beteiligt.

Montag, den 11.09.06 18:18 Uhr Starke Rauchentwicklung (Ortsausgang Richtung Nauheim)

Der zweite Einsatz an diesem Tag wurde uns durch einen allzu sorglosen Zeitgenossen beschert. Dieser glaubte, eine größere Menge von Gartenabfällen ohne eine Anmeldung über das Ordnungsamt verbrennen zu können. So kam was kommen musste: Der Rauch zog in bewohntes Gebiet, jemand vermutete ein Schadenfeuer und rief die 112. Sogleich wurden wir dann durch die Leitstelle, die ja von einem Nutzfeuer nichts wußte, alarmiert. Bereits 5 Minuten später stand ein kompletter Löschzug vor dem verdutzten Gartenfreund. Daher unser Appell an alle die, welche etwas verbrennen möchten: Melden Sie ihr Nutzfeuer vorher beim Ordnungsamt an !! Es erspart uns und Ihnen viele Probleme ! An diesem sinnlosen Einsatz waren 3 Fahrzeuge mit 15 Einsatzkräften beteiligt.

Dienstag, den 26.09.06 07:54 Uhr Ölteppich auf Rhein (Steindamm)

Aus einem beschädigten Öltanker, welcher im Hafen von Gernsheim lag, war Öl ausgelaufen. Dieses bahnte sich seinen Weg über den Strom in Richtung Altrhein und die Naturschutzgebiete. Um die Umweltverschmutzung so gering wie möglich zu halten, wurde im Strömungsteil des Altrheines in Höhe des Steindammes, gemeinsam mit den Ortsteilwehren von Astheim / Geinsheim und der Hessenaue eine Ölsperre aufgebracht. Der Staubereich der Sperre wurde mit Ölbindemittel abgestreut, welches dann später abgeschöpft und der Entsorgung zugeführt wurde. Im gut 4- stündigen Umwelteinsatz befanden sich 34 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Trebur / Astheim / Geinsheim / Ginsheim und der Hessenaue, sowie die Besatzung des Rettungswagens vom DRK OV Trebur.

Mit dieser kurzen Übersicht des Einsatzgeschehens im September 2006 verbleiben wir.

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