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Lautes Knistern, dunkler Rauch, meterhohe Flammen und kochende Hitze in die Winterkälte, erzeugte das Christbaumverbrennen der Treburer Feuerwehr auch in diesem Jahr wieder. Hunderte Besucher ließen sich am Samstagabend auf dem Platz zwischen Freibad und Stadion von dem Feuerspektakel wärmen und beobachteten gespannt das Flammenmeer. Viele Besucher des Feuers kamen auch aus den Nachbarorten und -gemeinden. Obwohl es bis kurz vor dem Start der Veranstaltung geregnet hatte, war es kein Problem für die Jugendwehr und die Kinder der Bambiniabteilung gemeinsam die ausgedienten Weihnachtsbäume mit Fackeln zu entzünden. Einen Beitrag dazu leistete aber auch der kräftige Wind, der das Feuer anfachte. Für die passende Atmosphäre sorgte auch der Vollmond, der pünktlich zum Feuer aus den Wolken trat. Nur der Schnee fehlte noch. Dennoch schmeckten den Besuchern die heißen Würstchen und der kochende Glühwein sichtlich. Am Samstagmorgen sammelte die Jugendwehr mit Unterstützung der Einsatzabteilung die ausgedienten Bäume ein. Verteilt auf vier Traktorgespanne ging es fast vier Stunden lang durch Treburs Straßen - für die Bürger völlig kostenlos. Schon nach kurzer Zeit entstand so ein riesiger Haufen aus letztlich rund tausend abgeschmückten Nadelbäumen, welche später ein weit über die Ortsgrenzen sichtbares Feuer entfachten. Als Dank für die fast vierstündige Sammelaktion gab es für die Nachwuchsretter zahlreiche Spenden von Bürgern. In Astheim kümmerte sich ebenfalls die Feuerwehr um den Abtransport der Bäume, die zum Abbrennplatz nach Trebur transportiert wurden. Ein besonderer Dank der Feuerwehr gilt den Landwirten, welche ihre Gerätschaften für das Einsammeln zur Verfügung stellten. Das Verbrennen der Weihnachtsbäume gehört in Trebur mittlerweile zur festen Tradition und feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Die erste Auflage im Jahr 1987 brachte ein Treburer Wehrmann quasi aus einem Skandinavien-Urlaub mit. Dort war das Verbrennen bereits Tradition. In Trebur startete man damals mit einem kleinen Haufen alter Weihnachtsbäume. Heute hat das Verbrennen längst Tradition und gehört fest in den Jahreskalender. Viele Orte im Kreis haben diese Idee mittlerweile übernommen und führen ähnliche Veranstaltungen durch. Schließlich sei die Veranstaltung nicht nur eine besondere Möglichkeit zur Geselligkeit zum Jahresbeginn, sondern auch um die Beziehung zwischen den Bürgern und der Feuerwehr zu vertiefen, erklärte Vorsitzender der Wehr Christian Scherer.

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