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Das traditionelle Christbaumverbrennen der Treburer Feuerwehr war auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Bis zum Anzünden, das die Bambiniabteilung mit der Jugendfeuerwehr am Abend auf der Wiese zwischen Stadion und Freibad übernahm, waren die Feuerwehrleute tatkräftig im Einsatz. Bereits am frühen Morgen zog die Jugendfeuerwehr mit Unterstützung der Einsatzabteilung auf mehreren Traktorgespannen durch die Straßen und sammelte die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Zeitgleich starteten die Kameraden aus Astheim und brachten auch von dort die Christbäume in den Nachbarort. Mehr als tausend Weihnachtsbäume stapelten sich nach und nach auf einem gigantischen Haufen. Als Dank für die fast vierstündige kostenlose Sammelaktion gab es für die Nachwuchsretter zahlreiche Spenden von Bürgern. Besonders dankt die Feuerwehr in diesem Zusammenhang auch den Landwirten, die ihre Gerätschaften für das Einsammeln zur Verfügung stellten. Meterhohe Flammen, lautes Knistern von brennendem Holz und eine enorme Hitze machten die Atmosphäre für einen gemütlichen Abend im Freien perfekt. War der Vortag noch verregnet, strahlte am Samstag die Sonne und das Wetter spielte einmal mehr mit. Das tat sicher auch dem Besucherstrom gut und so waren am Abend etwa genauso viele Menschen, wie Tannenbäume beim Feuer zu Gast. Der Anlass lockt traditionellerweise vor allem Familien - besonders die Kinder zieht das große Feuer in den Bann. Sie stehen immer in der ersten Reihe. Heiße Würstchen und Glühwein fanden zahlreiche Abnehmer. Zudem versteigerte die Wehr ihren letzten Feuerwehr-Fotokalender zum Preis von 25 Euro an eine Dame aus Trebur, womit mit den restlichen Kalendereinnahmen ein runder Spendenbetrag von 2400 Euro erreicht wurde. Das Verbrennen der Weihnachtsbäume gehört in Trebur mittlerweile zur festen Tradition. Bereits vor 25 Jahren kam in der Treburer Wehr die Idee des Feuers - das eigentlich eine schwedische Tradition ist - auf. Angefangen mit einem kleinen Haufen alter Weihnachtsbäume entwickelte sich das Feuer schnell zu einer beliebten Veranstaltung, die mittlerweile zahlreiche Ortschaften im Kreisgebiet in ähnlicher Form durchführen. Ziel der Veranstaltung war aber nicht nur den Einwohnern eine besondere Möglichkeit zur Geselligkeit zum Jahresbeginn zu bieten, sondern auch die Beziehung zwischen Bürgern und Feuerwehr zu vertiefen. So führten die Wehrleute auch Gespräche mit Besuchern und beantworten Fragen rund um die Feuerwehrarbeit. Wer Interesse an der Wehr gewonnen, oder Fragen hat, kann immer dienstags zwischen 20 und 22 Uhr im Gerätehaus (Astheimer Straße 86) vorbeischauen.

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