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Dichter Rauch steigt aus einem Parkhaus in der Marie-Curie-Straße im Treburer Neubaugebiet. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge rücken am Dienstagabend kurz nach Einbruch der Dämmerung an. Blitzschnell werden Schläuche ausgerollt, Verteiler gesetzt und Scheinwerfer aufgebaut. Jeder Retter kennt seine Aufgaben genau. Mehrere Atemschutzgeräteträger versuchen mit C-Schläuchen und Hohlstrahl- und Schaumrohren zum Brandherd vorzudringen, doch das Tor des Parkhauses versperrt den Weg. Durch den Rauch sind die Sensoren, die sonst das Tor öffnen blockiert. So lässt es sich von aussen auch nicht mehr von einem Anwohner, der herbeieilt aufschließen. Die Einsatzkräfte dringen durch ein Treppenhaus in das Parkhaus ein. Zwei Trupps, also vier Feuerwehrmänner suchen die Tiefgarage unter Atemschutz nach Verletzten ab, dabei ist der Rauch so dicht, dass die eigene Hand vor Augen kaum sichtbar ist. Glücklicherweise sind keine Personen von dem Brand betroffen: glücklicherweise handelte es sich bei dem Rauch auch nur um Disconebel, der für eine Übung ins Parkhaus geblasen wurde. Dort probte die Treburer Feuerwehr den Ernstfall. Mit dabei war auch die Drehleiter aus Groß-Gerau, mit der im Notfall von der Straße aus Personen aus den angrenzenden Mehrfamilienhäusern gerettet werden könnten. Eine Bewohnerin, die von ihrem Balkon im dritten Stock das Treiben beobachtete, staunte nicht schlecht, als plötzlich vor ihr ein Feuerwehrmann im Korb der Drehleiter stand. "Es ist gut zu wissen, dass man mich auch von hier Retten kann", rief sie ihm beruhigt zu. In der Marie-Curie-Straße gibt es insgesamt fünf größere Tiefgaragen für die Fahrzeuge der Bewohner der dortigen Mehrfamilienhäuser. Die Übung erwies sich als Erfolg, zog Organisator Norbert Demel Bilanz. (dm)

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