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Neun Meter Länge, sechs Meter Breite und drei Meter Höhe, das sind die Eckdaten der neuen Unterkunft für die Treburer Jugend- und Bambinifeuerwehr. Ein Containergebäude aus drei Einheiten schaffte der Feuerwehrverein an, um den Platzmangel temporär zu beheben. 54 Quadratmeter nutzbare Fläche konnten damit geschaffen werden. Bisher standen den rund zwanzig Jungen und Mädchen der Jugendwehr gerade einmal dreizehn Quadratmeter zur Verfügung. Für die Bambiniwehr, die seit rund 16 Monaten besteht und mittlerweile schon dreißig Kinder umfasst, gibt es keinen eigenen Aufenthaltsbereich. Für den Schritt hat sich die Wehr entschieden, da in absehbarer Zeit kein An- oder Neubau durch die Gemeinde geplant ist. Bereits seit November lag die Baugenehmigung vor, die Suche nach den passenden Containern zog sich allerdings noch einige Wochen hin. Am Freitag wurden die Container in einer Ecke des Feuerwehrhofs platziert. Am Wochenende wurde bereits die Stromversorgung hergestellt, und der Raum verkabelt. In den kommenden Tagen wird weiterhin in Eigenleistung ein neuer Fußboden und eine Zwischenwand eingezogen. Für die Wehrleute kein Problem, schließlich umfasst die Gruppe verschiedenste Berufsgruppen, die ein gutes Team ergeben. Die Fassade wird die Jugendwehr streichen. In rund zwei Wochen, und damit pünktlich zur Jahreshauptversammlung, sollen alle Arbeiten am Container beendet sein. Die Räumlichkeiten sollen in Zukunft als Aufenthalts- und Unterrichtsraum für den Feuerwehrnachwuchs dienen. Dies ist für die Feuerwehr keine Dauerlösung, entschärft aber die aktuelle Situation, erklärten Wehrführer Jürgen Möbus und Vereinsvorsitzender Christian Scherer. Die Container bleiben im Besitz des Vereins und können bei Bedarf wieder verkauft werden. Insgesamt 18000 Euro bringt der Feuerwehrverein für die Maßnahme auf. Bereits vor rund zehn Jahren schaffte der Verein aus eigenen Mitteln eine Doppelgarage an, um weiteren Platz zu schaffen. (dm)

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