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Freitag, 22.28 Uhr: Ein Verkehrsunfall am Schwimmbad wird gemeldet, eine Person soll eingeklemmt, ein Fahrzeug in Brand geraten sein. Sofort steigt der Adrenalinspiegel. Alles wird im Feuerwehrhaus stehen und liegen gelassen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Dies war eine von vielen Übungen bei der diesjährigen 24-Stunden-Übung. Der Erfolg der Premiere im vergangen Jahr war Anregung für Wenzel Becker und Christian Lautz, eine zweite Auflage in diesem Jahr zu planen. Im Unterschied zum Vorjahr gab es dieses Jahr zwar weniger Einsätze, dafür aber mit höherem Zeitaufwand. Die Übungen sollen neue Erkenntnisse und eine bessere Vorbereitung auf künftige Einsätze bringen. Zum „Aufwärmen“ ging es darum, einen Waldbrand mit Wasser aus einem fließenden Gewässer zu bekämpfen. Anschließend sollte verhindert werden, dass Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl, in die Kanalisation gelangen. Ein Silobrand wurde mitten im Feld simuliert. Die Problematik stellte hier ebenfalls die Wasserversorgung dar; denn außerhalb des Ortsgebietes gibt es nur wenige Möglichkeiten an Wasser zu kommen. Anschließend werden die ersten Matratzen und Feldbetten im Feuerwehrgerätehaus aufgeschlagen. Doch zum Schlafen bleibt kaum Zeit. Gegen 7.30 Uhr wird eine vermisste Person im Rhein gemeldet, das heißt Bootseinsatz für die Feuerwehr. Trotz der schweren Lider muss jeder konzentriert bleiben. Nach einer intensiven Suche auf der Wasserstraße entdeckten Sie den Verunglückten, konnten ihn mit auf das Boot nehmen und sicher an Land bringen

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